Was sie sind
Freie Radikale sind instabile Moleküle, die entstehen, wenn Atome ein Elektron verlieren. In der Haut werden sie durch natürliche Stoffwechselprozesse und durch die Einwirkung äußerer Stressfaktoren wie UV-Strahlung, Verschmutzung, Zigarettenrauch und Umweltgifte. Da freie Radikale chemisch instabil sind, versuchen sie, sich zu stabilisieren, indem sie Elektronen von anderen Molekülen stehlen, was zu einer Kettenreaktion von Zellschäden führt.
Wie freie Radikale in der Hautpflege wirken
In der Haut tragen freie Radikale zu oxidativem Stress bei, der wichtige Strukturen schädigt, wie z. B. Kollagen, Elastin und Zellmembranen. Mit der Zeit führt dies zu sichtbaren Zeichen der Hautalterung wie feinen Linien, ungleichmäßigem Teint, Mattheit und rauer Textur. Schäden durch freie Radikale können auch die Hautbarriere beeinträchtigen und Entzündungen verstärken, wodurch die Haut reaktiver und anfälliger für Irritationen wird.
Hautpflegeprodukte, die freie Radikale bekämpfen, sind auf Antioxidantien angewiesen. Dabei handelt es sich um Inhaltsstoffe, die freien Radikalen sicher Elektronen spenden und sie neutralisieren können, bevor sie weiteren Schaden anrichten. Vitamin C trägt zur Aufhellung der Haut und zum Schutz des Kollagens bei. Vitamin E stabilisiert die Zellmembranen. Niacinamid verbessert die Barrierefunktion und wirkt entzündungshemmend. Die Verwendung von antioxidativen Seren, vor allem morgens, bietet einen zusätzlichen Schutz vor Umwelteinflüssen neben dem Sonnenschutz und hilft der Haut, dem täglichen Stress standzuhalten.